Gedrängel und gerempel

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Eine Bibel-lied-Geschichte zum singen.

Joseph, Maria und ihr Sohn Jesus wollen zum heiligen Tempel, nach Jerusalem. Doch da wollen alle gläubigen Menschen hin.
Warum? Weil das Passahfest angebrochen ist. Auf der Reise ist so viel zu sehen.
Nun drängeln sich die Leute in die Stadt und rempeln einen fast um.
Aber Jesus , will nur ins Haus Gottes.
Vielleicht singst du mit.

Text Andreas Ebert u. Kirsten Fiedler
Musik: Andreas Ebert
Gesungen: Omaliebchen


Hier zum mitsingen:

Gedrängel und Gerempel: Das Volk will hin zum Tempel.
“Heut feiern wir das Passahfest, weil Gott sein Volk niemals verlässt”

Aus Nazareth die Leute sind auch gekommen heute.
Und Jesus ist zwölf Jahre schon, Marias und Josephs Sohn.

Nur manchmal bleibt er stehen, Es gibt so viel zu sehen.
Doch zieht´s ihn dann woanders hin, denn vieles geht ihn durch den Sinn.

Da! Weiß und Gold und mächtig, die Mauern groß und mächtig,
der Tempel, Gottes eignes Haus. Da muss er hin! Er hält´s kaum aus.

Da sitzen fromme Männer, Er weiß: das sind die Kenner,
Die sind so weise, so gescheit, die wissen über Gott Bescheid.

Erst lauscht er, was sie sagen. Dann stellt er viele Fragen,
Die Alten sind ganz fasziniert, wie dieser Bub nach Wissen giert.

Er kann sich gar nicht trennen. Er fühlt in sich ein Brennen
und spürt in sich die Herrlichkeit, vergisst die Eltern und die Zeit.

Die Eltern, Onkeln, Tanten und alle Anverwandten
sind fast zu Hause schon – da, ein Schreck :” Der Junge fehlt! Das Kind ist weg!”

Sie lassen alles stehen, um nach dem Kind zu sehen.
Im Tempel finden sie ihn dann: Dort sitzt er, redet wie ein Mann.

Und seine Eltern schelten: “Lässt du uns gar nichts gelten?
Und machst ganz einfach, was du denkst! Merkst du dann nicht, wie du uns kränkst?”

Er kann sie nicht verstehen und fragt: Könnt ihr nicht sehen,
an diesen Ort gehör ich hin, wo ich bei meinem Vater bin!”

Dann geht er mit den beiden nach Hause. Sie vermeiden,
Ihn mehr zu fragen. Und er spürt genau jetzt, wo er hingehört.

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